Vom Lagerhaus zum Loft
Individuelles Wohnen in einstigen Lager- oder Fabrikhäusern ist angesagter als je zuvor (Foto: Christa Lachenmaier/ Architekten: ASTOC Architects & Planners)
Vom Lagerhaus zum Loft
Neues Leben in alten Industriegebäuden
Individuelles Wohnen in einstigen Lager- oder Fabrikhäusern, abseits vom standardisierten Reihenhaus-Idyll, ist angesagter als je zuvor. Die Beispiele an „ungewöhnlichen Orten“, die für Wohnzwecke umgenutzt wurden, sind vielfältig und oftmals überraschend: Die Möglichkeiten reichen vom individuellen Wohnen im einstigen Getreidelager bis hin zum Loft-Leben in einer ehemaligen Brikett-Fabrik. Die Immobilienprofis von Immonet.de sagen, warum gerade ehemalige Industriegebäude eine besonders reizvolle Wohnatmosphäre schaffen…
Viele Städte und Gemeinden verfügen über große Potenziale an leer stehenden Gebäuden in oftmals bester Lage. Aufgrund deren Stilllegung fielen noch bis in die 1980er Jahre diese meist architektonisch reizvollen Industriegebäude der Abrissbirne zum Opfer. In den letzten Jahrzehnten fand ein Umdenken statt und man setzt auf den Erhalt dieser wichtigen Zeugen der Baugeschichte. Denn mit dem entsprechenden Umnutzungskonzept lassen sich diese ganz individuell mit neuem Leben füllen.
Solide Mauern und zentrale Lage
In den letzten Jahrzehnten wurden die Vorteile erkannt, die für die Umnutzung einstiger Industriegebäude sprechen: So wird wertvolle Bausubstanz erhalten, Bauland eingespart und die bereits bestehende Infrastruktur genutzt. Werden dann die Eingriffe in der Bausubstanz behutsam vorgenommen, lassen sich den Objekten eine hochwertige und komfortable Nutzung zuführen – ohne die Anforderungen des Denkmalschutzes zu verletzen. Gerade Fabrikanlagen in Geschoßbauweise, die denkmalgerecht modernisiert und hinsichtlich Komfort den Neubauten in nichts nach stehen, eignen sich für Wohnzwecke besonders gut. Hingegen sind Hallengebäude mit großer Tiefe schwerer umzunutzen.
Wohnen an ungewöhnlichen Orten
Insbesondere die Mischnutzung aus Gewerbe und Wohnen hat sich als das ideale Konzept zur Wiederbelebung einstiger Industrieanlagen bewährt. In der Brikettfabrik „Grube Carl in Frechen“, die Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut und 1995 stillgelegt wurde, sind heute beispielsweise neben komfortsanierten Wohnungen auch Gewerbeeinheiten untergebracht. Zudem wurde hier die einstige Nutzung als Brikettfabrik und somit die Industriekultur unverändert erlebbar gemacht: Auf dem Gelände sind im Zuge der Umbaumaßnahmen Teile der alten Maschinen und einstigen Anlagen erhalten worden. Gleichzeitig macht der behutsame Eingriff in die Bausubstanz die zeitgenössische Nutzung des Gebäudes ablesbar: Filigrane, der Fassade vorgesetzte Balkone erlauben das Erweitern des Wohnraums ins Freie.
Dennoch schrecken Bauherren oftmals vor einem solch ungewöhnlichen Projekt zurück, da sie am Komfort, der Zweckmäßigkeit und Finanzierbarkeit zweifeln. Das Gegenteil ist hier jedoch oftmals der Fall: Gute Ideen, einen erfahrenen Architekten, neue Bausysteme und Kompromissbereitschaft des zuständigen Denkmalamt sind die Zutaten, um „anders“ zu wohnen. (lifepr/immonet.de)
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Guten Tag. Vielen Dank für den Tipp. Die Geräte gleich an Ort und Stelle a…
Ich finde zwar klassische Fachwerthäuser schöner, als dieses moderne Glasha…
Die Pflanze auf dem Bild habe ich auch. Die ist wirklich super. Ich vergess…
Wow, das ist ja total cool. Ich musste mich gestern so ärgern. Ich muss …
so lecker das bild, man könnte glatt reinbeißen! ich habe meinen garten 201…