Balsam für die Seele – der Frühling UND die richtigen Pflanzen

Foto: IZB. – Ganz schnell ganz viel Farbe: Mit vorgetriebenen Hyazinthen kommt außerdem noch Frühlingsduft auf den Balkon oder ins Blumenbeet.
Endlich Frühling. Balsam für Herz und Seele und Pflanzen
Jetzt ist er da, der langersehnte Frühling. Nun ist Schluss mit Schneechaos, spiegelglatten Straßen und gefährlichen Rutschpartien auf vereisten Bürgersteigen, selbst wenn es noch den ein oder anderen kalten Tag geben wird. Auch vielen Tieren hat dieser extreme Winter zugesetzt: Wildschweine, Rehe und andere Wildtiere hatten es wegen des Schnees schwer, in den Wäldern ausreichend Futter zu finden. Die Tiere können sich zwar vor dem Winter Fettreserven anfressen, doch diese halten nicht unbegrenzt vor. Relativ häufig wurden deshalb in diesem Winter Waldtiere auf der Suche nach Nahrung in der Nähe von Wohngebieten und Siedlungen beobachtet. Für Wasser liebende Vögel bedeutete dieser strenge Winter wegen der oft zugefrorenen Gewässer ebenfalls eine harte Zeit. Auch mancher Greifvogel hatte es schwer, Beutetiere zu finden, denn Mäuse und andere kleine Tiere waren durch die Schneedecke vor Blicken geschützt…
Harte Zeiten
Und die Pflanzenwelt? Auch nicht alle Gehölze und Stauden haben den Winter überstanden, selbst wenn sie normalerweise Minustemperaturen vertragen. Oft war es gar nicht die Kälte, die zu den braunen, abgestorbenen Blättern immergrüner Pflanzen geführt hat, sondern eher Frosttrockenheit: Immergrüne verdunsten auch im Winter Wasser über ihre Blätter, doch wenn die Erde hart gefroren ist, ist kein Wassernachschub über den Boden möglich. Sehr gefährlich ist der späte Winter, wenn die Sonne an Kraft gewinnt und sich dadurch die Verdunstung erhöht. Auch starker Wind kann die Wasserabgabe über die Blätter erhöhen. Immergrüne Pflanzen in Gefäßen haben es bei Frost besonders schwer, denn ihr Wurzelraum ist begrenzt. Dazu kommt, dass die Wurzeln von winterharten Pflanzen, die in Töpfen oder Kästen wachsen, weniger vor Kälte geschützt sind als die Wurzeln von Pflanzen im Gartenboden: Bei Pflanzen in Gefäßen kann der Frost von allen Seiten auf die Wurzeln einwirken, wenn sie nicht durch wärmendes Gärtnervlies oder anderes Isoliermaterial vor starkem Frost geschützt wurden.
Eins, zwei, drei – und es ist Frühling
Wo der Frost in diesem Winter seine zerstörerische Kraft entfaltet hat und nichts Grünes mehr sprießen wird, kann der Frühling dennoch erwachen – mit vorgetriebenen Narzissen, Tulpen, Hyazinthen und vielen anderen kleinen und großen Zwiebelblumen, die jetzt in Töpfen erhältlich sind. Hyazinthen bieten mit ihren auffallenden Blütenständen, die aus vielen kleinen Blütensternen bestehen, besonders viel Farbe und dazu noch intensiven Duft. Einfach austopfen, in Töpfe, Kübel oder Blumenkästen pflanzen, angießen und schon ist er da, der Frühling aus dem Einkaufskorb. Auch Blumenbeete, in denen noch nichts blüht, erwachen mit Zwiebelblumen aus dem Topf im Handumdrehen zu frühlingshaftem Leben: mit strahlendem Goldgelb, leuchtendem Rot, himmlischem Blau oder sanften Pastelltönen. So entfaltet der Frühling mit seinen Farben und Düften im Garten und auf Balkon und Terrasse ganz schnell seine Wirkung. Zugreifen! IZB
Zum Thema passende Artikel::
- Pflanzen machen Laune: Der frühe Frühling Foto: CMA – Der erste Frühling im Topf: Hier blühen...
- Mit Pflanzen leben: Der Frühling kommt früher als man denkt! Foto: CMA. – Eine Schale voller Frühling: Gelbe Primeln und...
- Pflanzentipps- die richtigen Pflanzen für sonnige Plätze Zauberglöckchen, Goldknöpfchen, Silberstrohblume und eine Fackellilie als “Ausrufezeichen”. Links die...

Letzte Kommentare
Guten Tag. Vielen Dank für den Tipp. Die Geräte gleich an Ort und Stelle a…
Ich finde zwar klassische Fachwerthäuser schöner, als dieses moderne Glasha…
Die Pflanze auf dem Bild habe ich auch. Die ist wirklich super. Ich vergess…
Wow, das ist ja total cool. Ich musste mich gestern so ärgern. Ich muss …
so lecker das bild, man könnte glatt reinbeißen! ich habe meinen garten 201…