Archiv April 2010
Ansicht wechselnGartenfestival der Landesgartenschau in Bad Essen

Foto: IPP. – Im Rahmen der niedersächsischen Landesgartenschau Bad Essen 2010 finden auf Schloss Ippenburg verschiedene Gartenfestivals statt. Am ersten Maiwochenende beeindruckt der Schlossgarten mit ‘Tulpen und Trompeten’!
Begrüßung mit Tulpen und Trompeten!
Gartenfestival der Landesgartenschau in Bad Essen
„Mit Tulpen und Trompeten!“ so heißt das Motto des Gartenfestivals zur Eröffnung der niedersächsischen Landesgartenschau 2010 in Bad Essen, das auf Schloss Ippenburg stattfindet. Wie von einem Fanfarenstoß geweckt, öffneten Tausende Tulpen rund um das Schloss pünktlich zur Eröffnung durch den Ministerpräsidenten Christian Wulff ihre prachtvollen Blütenkelche. Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass Schloss Ippenburg, das Gartenparadies im Osnabrücker Land, einer der schönsten, vielfältigsten und kreativsten Gärten Deutschlands ist…
Vorgarten. Der Garten vor dem Haus aber richtig!
Foto: BGL. – Schon von Weitem heißt ein üppig blühender Vorgarten die Hausbewohner und deren Besucher willkommen.
Klein, aber oho: Der Garten vor dem Haus. An ihm kommt keiner vorbei! Der Vorgarten bestimmt den ersten Eindruck vom Haus und auch von dessen Bewohnern. Er ist außerdem der Teil des Gartens, den die Besitzer jeden Tag sehen, wenn sie das Haus verlassen und wenn sie zurück kommen. Umso schöner, wenn der Vorgarten einladend ist! Es wirkt wie ein freundlicher Willkommensgruß, wenn hier das ganze Jahr etwas blüht. Auf die Schnelle ist das aber nicht getan! Zum einen ist der Vorgarten oft nach Norden oder Osten ausgerichtet, da die sonnige Süd-West-Seite für Balkon oder Terrasse reserviert ist. Zum anderen ist er meist nicht besonders groß: keine optimalen Bedingungen für einen schön gestalteten Garten. Aber Größe ist für Landschaftsgärtner nicht alles. Die Fachleute zeigen auch auf kleinstem Raum ihr Können und verbessern sogar Böden, die durch Bauarbeiten verdichtet sind. Sie schaffen einen schönen Ort, der den Namen Garten auch verdient und gestalten ihn als Traumgarten, der Lust macht auf mehr … hinter dem Haus…
Blumenzwiebeln – Jetzt ist Pflanzzeit
Foto: IZB. – Leuchtendes Rot im Halbschatten: Begonien sind kleine Kraftpakete. Sie blühen sehr reich und lange und sie benötigen weniger Licht als viele andere Sommerblüher.
Jetzt ist Pflanzzeit!
Blumenzwiebeln – mit Farbe durch den Sommer
Der Frühling ist eine geradezu magische Zeit. Nach Kälte und Unwirtlichkeit des Winters ist die Natur jetzt kaum zu bändigen, Blätter und Blüten drängen ans Licht und Gärten verwandeln sich von Tag zu Tag. Kaum scheint die Sonne, lockt die frisch erwachte Pflanzenwelt immer öfter ins Freie. Garten- und Balkonbesitzern kribbelt es wieder in den Fingern, denn draußen gibt es einiges zu tun: Hier kann etwas zurückgeschnitten werden, dort ist eine Lücke, die für neue Pflanzen Platz bietet. Die Lust auf Veränderung und die Freude daran, nach langen, kalten und schneereichen Monaten wieder draußen zu sein, zieht auch mit fast magnetischer Kraft in Gärtnereien und Gartencenter. Jetzt ist Pflanzzeit für Blumenzwiebeln, Stauden und Gehölze. Die Auswahl ist groß und selbst wenn der Garten winzig ist oder nur ein Balkon zur Verfügung steht, lassen sich Pflanzen finden, die wenig Grundfläche benötigen oder in Töpfen oder Kästen Balkon und Terrasse herausputzen…
Hochzeitsglück im Mai: Ohne Blumen geht es nicht
Foto: BBH. – Heutzutage darf ein Brautstrauß alle Blumen enthalten, die gefallen. Hier kuscheln sich lila und weiße Eustoma in ein umhüllendes Federbett.
Ohne Blumenduft fiel die Braut früher in Ohnmacht wegen der dicken Luft in der Kirche
Doch was gehört wie Braut und Bräutigam zu einer Hochzeit unbedingt dazu? Genau, Blumen, denn ohne diese wirkt die schönste Hochzeit fad und farblos. Blumen symbolisieren nämlich auf ihre ganz eigene Art Schönheit, Freude, Natur und Fruchtbarkeit. Ihr Anblick lässt selbst Hartgesottene dahin schmelzen und Blumen sind, wie der amerikanische Philosoph Ralph Waldo Emerson schrieb, „das Lächeln der Erde”. Auf dieses Lächeln möchte niemand an seinem Hochzeitstag verzichten.
Dieser Monat ist wie ein sanfter Kuss, den der Himmel der Erde aufdrückt. Wenn es darum geht, einen Hochzeitstermin zu finden, gehört der Mai zu den beliebtesten Monaten, um sich das eheliche Jawort zu schenken. Die Natur hat nach dem langen Winter wieder Kraft geschöpft und alles grünt und blüht. Die Luft ist noch nicht so heiß wie in den folgenden Monaten und scheint optimal für eine Hochzeitsfeier.
Blumen zum Muttertag – das Gute-Gründe-Alphabet für ein Dankeschön
Foto: BBH. – Klar gibt es mehr als 1000 gute Gründe, sich bei der eigenen Mutter für ihre Liebe und Fürsorge zu bedanken.
Am 9. Mai ist ein Blumenstrauß fällig:
Das Gute-Gründe-Alphabet für ein Dankeschön
A wie Abwasch: hat sie immer gewissenhaft erledigt.
B wie Blumen: hat sie viel zu selten bekommen.
C wie Chaos: hat sie unermüdlich beseitigt.
D wie Drogen: hat sie stets verboten.
E wie Egoist: ist sie nie gewesen.
F wie Feste: hat sie meist vor- und immer nachbereitet.
G wie Geburtstag: hat sie nie vergessen.
H wie Handy: konnte sie als Beruhigungsmittel oft genug vergessen.
I wie Intimität: hat sie mitgekriegt und höflich geschwiegen.
J wie Ja: hat sie oft gegen ihren Willen gesagt.
K wie Klamotten: hat sie mit Akribie gewaschen und gebügelt.
L wie Launen: hat sie mit Gleichmut ertragen, und zwar alle.
M wie Muttertag: stets hat sie vorgegeben, sich über Selbstgebasteltes zu freuen.
N wie Neugier: ist ihr oft unterstellt worden.
O wie OmaOpa: sie hat sich gekümmert.
P wie Pubertät: musste sie überstehen, ob sie wollte oder nicht.
Q wie Quatsch: hat sie durchgehen lassen.
R wie Regeln: hat sie zwar aufgestellt, aber …
S wie Sorgen: macht sie sich bis heute.
T wie Tränen: hat sie fürsorglich getrocknet.
U wie Unsinn: hat sie erduldet.
V wie Viren: hat sie stets mit allen Mitteln bekämpft.
W wie Winter: sie hat auf die richtige Kleidung geachtet.
X Y sind zwei Chromosomen, die zur Menschwerdung beitragen.
Z wie Zeit: hat sie immer für mich gehabt.
Schädlingsbekämpfung auf natürliche Art. Pflanzenschutz ohne chemische Keule!
Marienkäfer: Auf der Suche nach der nächsten Blattlauskolonie. gmh
Sommerblumen – natürlich geschützt
(GMH) Frisch beim Gärtner gekauft, präsentierten sich Petunien, Fuchsien und Begonien noch makellos. Aber nach dem Wochenende mit Trockenstress machen sich Läuse auf den Trieben breit. Was tun? Nicht gleich mit der chemischen Keule zuschlagen! Wahrscheinlich haben sich bereits Gegenspieler eingestellt und Marienkäfer, Florfliege, Schwebfliege und ihre Larven räumen schon auf. Ihnen darf man das Problem getrost überlassen. Zum Glück finden sie meist ganz von alleine zu den Pflanzen, auf denen sich Läuse breit machen. Schaffen sie den Befall nicht, sollte mit natürlichen Mitteln, beispielsweise auf Rapsöl-, Neem- oder Naturpyrethrum-Basis, behandelt werden. Stark befallene Triebe können auch einfach abgeschnitten werden. Außerdem stärkt besonders sorgfältige Pflege die Pflanzen, denn Schädlinge finden nur geschwächte Exemplare lecker.
Ein Lob auf die Hortensie
Foto: BBH. – Beeindruckend! Wie leuchtende Sterne strahlen die unzähligen Scheinblüten der Hortensie.
An die Töpfe, Frühling los: Hortensien
Günther hat schon eine. Frauke ist seit einer Woche neu in eine verliebt. Und Sie, wie steht’s mit dir? Folgst du auch deinen frisch erwachten Frühlingsgefühlen? Warum noch warten, einfach zugreifen! Die Entscheidung fällt bei der traumhaften Auswahl aber gar nicht so leicht. Lieber eine kleine Süße wählen oder soll es doch eine sein, die etwas draller daher kommt? Und dann die Farbenpracht: rosa, weiß, violett und blau und all die zauberhaften Zwischentöne. Die Rede ist hier von einem ganz besonderen Frühlingsflirt: Mich hat’s erwischt, Hortensien mit ihren vielfältigen Farbnuancen haben mir den Kopf verdreht! Ich bevorzuge sie ganz elegant. Meine erste Wahl – ganz klar – ein Topf mit weißen Hortensien, da werde ich gleich mehrfach schwach. In stylischem Übertopf begrüßen sie mich ab sofort täglich schon im Hausflur und präsentieren sich fabelhaft neben Couchtisch und Sofaecke in meinem Wohnzimmer…
Bäume – wir brauchen sie, sie uns nicht
Foto: PdM. – Von Bäumen wie diesem mächtigen, alten Trompetenbaum (Catalpa bignonioides) geht eine besondere Faszination aus. Sie machen unsere Umwelt lebens- und liebenswerter und sie erfüllen auch viele ganz praktische Aufgaben.
Tag des Baumes 2010
Bäume – warum wir sie brauchen
Bäume sind einzigartig – sie verbinden uns mit der Vergangenheit und gleichzeitig mit der Zukunft. Wir freuen uns heute über mächtige Bäume, die von unseren Vorfahren gepflanzt wurden, und die Bäume, die wir heute pflanzen, sollen noch kommenden Generationen Schatten spenden. Ohne Bäume wäre unsere Welt nicht denkbar. Sie machen unsere Umwelt lebens- und liebenswerter, sprechen unsere Sinne an, sind landschaftsprägend und hatten früher oft auch eine große spirituelle und kulturelle Bedeutung. Bäume waren den Göttern geweiht und wurden als Heiligtümer verehrt. Sie waren beliebte Treffpunkte, so wie die einstigen Tanzlinden, und sie dienten als Gerichtsstätten. Auch wenn heute nicht mehr unter alten Bäumen Gericht gesprochen wird und Kirchen die heiligen Haine ersetzt haben, geht doch noch immer eine besondere Faszination von Bäumen aus. Ein Frühlingsspaziergang in einem lichten, frischgrünen Wald, zwischen hohen Buchen, deren glatte Stämme wie die mächtigen Säulen einer Kathedrale wirken, entführt in eine Welt weit jenseits der von Alltag und Hektik…
Besondere Gärten auf der Landesgartenschau Bad Essen 2010

Foto: IPP. – Friedhofsgärtner und Steinmetze haben eine zeitgemäße und passende Bestattungsmöglichkeit entwickelt: den „Memoriam-Garten“. Ein Beispiel hierfür findet sich auch auf dem Gelände der Landesgartenschau Bad Essen 2010.
Oasen der Ruhe
In Bad Essen erwartet die Besucher der Landesgartenschau ein vielfältiges und blütenreiches Programm. Von April bis Oktober gibt es in diesem Jahr üppige Blütenbänder zu bestaunen, außerdem werden rund 100 Themengärten, 13 Gartenfeste und viel Kultur geboten. Besondere Beiträge sind auf jeder Gartenschau aber auch Gärten zu sensiblen Themen wie die Gestaltung von Mustergräbern oder ein „Memoriam-Garten“…
Zimmerpflanzen: Zantedeschia oder Calla

Foto: Blumenbüro Holland. – Eigenwilligkeit und schlichte Eleganz machen die Calla zu einer Kostbarkeit, mit der man sich gerne umgibt.
Ausdrucksstark und spirituell wie ein Mandala: Die Calla
Zantedeschia oder Calla gehört zu den Zimmerpflanzen, die mit ihren ausdrucksstarken weißen oder farbigen Blättern, die wie überdimensional große Blütenblätter aussehen, Eindruck macht. Tatsächlich ist das, was der Betrachter für die Blüte hält, botanisch gesehen ein Hochblatt; die eigentlichen Blüten sind winzig. Sie bilden einen kolbenförmigen Blütenstand, der jeweils von einem der elegant geschwungenen Hochblätter umgeben ist. Diese Eigenwilligkeit und schlichte Eleganz machen die Calla zu einer Kostbarkeit, mit der man sich gerne umgibt…



Letzte Kommentare
Guten Tag. Vielen Dank für den Tipp. Die Geräte gleich an Ort und Stelle a…
Ich finde zwar klassische Fachwerthäuser schöner, als dieses moderne Glasha…
Die Pflanze auf dem Bild habe ich auch. Die ist wirklich super. Ich vergess…
Wow, das ist ja total cool. Ich musste mich gestern so ärgern. Ich muss …
so lecker das bild, man könnte glatt reinbeißen! ich habe meinen garten 201…