Pflanzenvorstellung Aloa Aloe
Foto: BBH. – Die über 300 Arten umfassende Gattung Aloe stammt aus der Familie der Liliengewächse und ist aufgrund ihrer Wasser speichernden, dicken Blätter extrem pflegeleicht.
Aloe hat Charisma
Ein wenig vermitteln Aloe das Gefühl, als würde man einen Blick in die Ewigkeit wagen. Sie gehören zu den Pflanzen, die das Heute mit dem Gestern und dem Morgen verbinden und die Zeiten zu überdauern scheinen. Aloe sehen aber nicht nur so unglaublich robust, archaisch und kraftstrotzend aus, sie sind es auch. Die über 300 Arten umfassende Gattung Aloe stammt aus der Familie der Liliengewächse und ist aufgrund ihrer Wasser speichernden, dicken Blätter extrem pflegeleicht. Aloe vera z.B. präsentiert fleischige Blätter, die rosettenförmig übereinander angeordnet sind…
Die mittelgrünen, am Rand stark gezähnten und spitz zulaufenden Blätter sind in weißlicher oder hellgrünlicher Farbe leicht gemasert. Die ca. 30 cm hohe Tigeraloe (Aloe variegata) trägt pralle, dunkelgrüne, am Rand fein gezähnte spitz zulaufenden Blätter, die mit einer hellgrünen bis weißen Maserung versehen sind, die jeweils quer über das Blatt verläuft; auch der Blattansatz ist hellgrün. Aloe mitriformis hingegen weist silbergrau-grüne Blätter mit dunkelgrünen Farbeinsprengseln auf. Die Pflanze wächst sehr kompakt und ist prädestiniert dafür, in Draufsicht betrachtet zu werden. Deswegen kann man sie wunderbar auf den Boden neben ein Sitzkissen oder auf niedrige Tische stellen.
Natürlich ist Aloe vera uns allen bekannt aufgrund ihrer pharmakologisch wirksamen Inhaltstoffe und wird in der Kosmetikindustrie zur Herstellung vieler Pflegeprodukte verwendet. Dort, wo Aloe vera wächst, nutzt man sie gern frisch, um leichte Hautverletzungen zu behandeln. Man schneidet einfach ein Blatt mit einem scharfen Messer ab und tupft das Gel aus der Schnittfläche auf die Wunde oder den Sonnenbrand. Dennoch steht die medizinische Wirksamkeit wohl in keinem Verhältnis zu dem Hype, der um diese Sukkulente gemacht wird. Viele Produkte werden inzwischen damit beworben, Aloe zu enthalten oder damit imprägniert zu sein, wie z.B. Joghurt und Taschentücher.
Allerdings wird der Aloe schon seit mehr als 1000 Jahren Heilkraft zugesprochen. Schon Nofretete und Cleopatra sollen Aloe-Paste zur Haut- und Schönheitspflege eingesetzt haben. Auch Alexander der Große ließ angeblich die Verletzungen seiner Krieger mit dem Saft der Aloe kurieren. Und Christopher Kolumbus schließlich trat keine Seereise ohne eine Aloe an Bord an. Er bezeichnete die Pflanze als „Arzt im Blumentopf”. Wunderbare Bezeichnung, denn wer möchte schon auf einen „Arzt im Blumentopf” verzichten, den er sich leisten kann. Ja, ein komplettes, attraktives Akademikergeschwader sollte ruhig in jedermanns Zimmer stehen. So gesehen, erhält das Wort Ärzte-Kammer doch gleich eine viel positivere Bedeutung.
Zudem sind Aloe überaus bescheiden, was ihre Ansprüche betrifft. Kaum zu glauben, aber sie können in der prallen Sonne stehen, tolerieren aber auch halbschattige Standorte. Genau wie Kakteen benötigen die Pflanzen nur sehr wenig Wasser. Vier Wochen Trockenheit sind für Aloe kein Problem. Die Pflanze kann den Sommer draußen verbringen. Dann ist allerdings darauf zu achten, dass sie bei evtl. Regenperioden nicht zu lange nass steht. Ansonsten kommt sie mit der Trockenheit in beheizten Räumen bestens klar und erfreut generationsübergreifend mit ihren ausdrucksstarken Blättern. Nicht ausgeschlossen, dass Ihr die Aloe an eure Nachfahren vererben müsst. Sie ist eine Pflanze mit Charisma, eine fürs ganze Leben und vielleicht sogar für darüber hinaus. BBH
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Guten Tag. Vielen Dank für den Tipp. Die Geräte gleich an Ort und Stelle a…
Ich finde zwar klassische Fachwerthäuser schöner, als dieses moderne Glasha…
Die Pflanze auf dem Bild habe ich auch. Die ist wirklich super. Ich vergess…
Wow, das ist ja total cool. Ich musste mich gestern so ärgern. Ich muss …
so lecker das bild, man könnte glatt reinbeißen! ich habe meinen garten 201…