geschichte der tulpe

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Tulpomanie in den eigenen vier Wänden – Die wahre Tulpengeschichte

Tulpomanie in den eigenen vier Wänden – Die wahre Tulpengeschichte

Keramikfliesefoto: IZB. – Tulpen auf einer Keramikfliese aus Iznik im Topkapi Palast, Istanbul. Die Osmanen kreierten zahlreiche neue Tulpenzüchtungen. Sie bevorzugten einfarbige Blumen mit schmalem länglichen Blütenkopf und sechs nadelartig spitz zulaufenden Blütenblättern.

Schöne Grüße aus Istanbul:
Tulpomanie in den eigenen vier Wänden

Die Heimat der Tulpe lag wahrscheinlich in Persien oder im Schwarzmeer-Gebiet. Von dort gelangte sie als Handelsartikel nach Konstantinopel, das heutige Istanbul, neben der Metropole Ruhr die Kulturhauptstadt 2010. Die Tulpe wurde kutiviert und gezüchtet und nahm schon bald eine bedeutende Rolle in der osmanischen Gartenkultur ein. Schon während der Regentschaft Süleymans des Prächtigen (1520-1566) herrschte eine regelrechte Tulpenhysterie in Istanbul und es entwickelte sich dort ein lebhafter Handel mit der begehrten Blume. Einen Höhepunkt ihrer Beliebtheit erreichte die Tulpe um 1700. In den herrschaftlichen Gärten feierte man rauschende Tulpenfeste und auch in der bildenden Kunst der Osmanen wurde die Tulpe zu einem immer wiederkehrenden Motiv auf bemalten Handschriften, Textilien und Keramikfliesen…

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