Grüner Ausflug: Narzissenfest und Tulpenschau rund um Schloss Ippenburg

Grüner Ausflug: Narzissenfest und Tulpenschau rund um Schloss Ippenburg

Heimdinos grüner Ausflugstipp: Narzissen- und Tulpenpracht auf Schloss Ippenburg geniessen. foto: ipp

Was vor acht Jahren auf Schloss Ippenburg als Frühlingsfest mit kleinem Pflanzenmarkt begonnen hat, ist inzwischen zu einem spektakulären Gartensaisonauftakt herangereift. Zu Tausenden wachsen und blühen im Frühjahr Narzissen rund um das Ippenburger Schloss, im Park und in der umgebenden Landschaft.

Weiterlesen

Auf die Töpfe, fertig, los

Auf die Töpfe, fertig, los

Foto: IZB. – Schon jetzt könnt ihr eure Sehnsucht nach Frühling stillen: mit Zwiebelblumen.

Keine Angst, Ihr braucht garantiert keinen Flambierbrenner und ein Rüttelpult für Champagnerflaschen ist auch nicht nötig. Auch die San-Daniele-Schinken Schneidemaschine aus Gussstahl muss nicht sein und der zentnerschwere Fleischwolf kann im Keller bleiben. Euer erster Gang führt euch noch mitten im Winter ins Gartencenter oder zum Floristen. Dort findet ihr in kleinen Töpfen vorgetriebene Zwiebelblumen wie z.B. duftende Hyazinthen, zarte Vorfrühlingsanemonen, farbenfrohe Tulpen, niedliche Traubenhyazinthen, filigrane Schachbrettblumen, sonnengelbe Narzissen und quirlige Krokusse…

Weiterlesen

Schichtwechsel in Ippenburg

Schichtwechsel in Ippenburg

Tulpen tf
Foto: IPP. – Die Tulpen im Ippenburger Küchengarten mussten Ende Mai Kräutern, Gemüse und Sommerblumen weichen. Sie wurden vorsichtig ausgegraben und an Besucher der Landesgartenschau verschenkt.

Tulpenzwiebeln für die Besucher

Vor wenigen Tagen noch waren sie der Hingucker im neuen Küchengarten von Schloss Ippenburg, die blühenden Tulpen mit ihrer Farbenpracht. Kurz vor dem meteorologischen Sommeranfang weichen sie nun Kräutern, Gemüse und Sommerblumen. Die Tulpenzwiebeln wurden kurzerhand an Besucher, vor allem Dauerkarteninhaber, verschenkt…

Weiterlesen

Nachgefragt – wie bitte: “Schwänze und Blumen”

Nachgefragt – wie bitte: “Schwänze und Blumen”

tulpenausstellung
Foto: IZB. – Werner Lippert, Ausstellungsmanager des NRW-Forums in Düsseldorf

Werner Lippert, Kurator der Mapplethorpe-Ausstellung im NRW-Forum: Tulpen als Sinnbild für das Männliche

Der amerikanische Künstler Robert Mapplethorpe dominierte die Fotoszene des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Als er 1989 im Alter von nur 42 Jahren starb, war er der berühmteste Fotograf seiner Generation. Insbesondere in den USA wird sein Werk aber bis heute kontrovers diskutiert. Umstritten sind vor allem seine radikalen Darstellungen von Nacktheit und sexuellen Handlungen. Sexualität ist aber nicht nur Thema in Mapplethorpes Aktfotografien, sie spielt – so wird es in der Kunstwelt vielfach gedeutet – auch in den meisten seiner beunruhigenden Blumen-Stillleben eine bedeutende Rolle.

Weiterlesen

Pflanzen ohne Emde: Farbenfrohes für den Topf

Pflanzen ohne Emde: Farbenfrohes für den Topf

Foto: IZB. – Im März lässt sich der Frühling gerne mit Töpfen voller farbenfroher Zwiebelblumen locken. Und auch uns luchst jede einzelne Blüte nach dem Winter ein Lächeln ab.

In einigen Teilen Deutschlands ist es bereits soweit: Krokusse und Schneeglöckchen haben trotz anhaltender Kälte den Vorfrühling ausgerufen. In den Gärten stehen die ersten Narzissen in den Startlöchern und die Freude auf den Saisonbeginn liegt bereits in der Luft. Um den Frühling gebührend in Empfang zu nehmen, kann man jetzt die ersten blumigen Vorkehrungen im Garten, auf Balkon und Terrasse treffen…

Weiterlesen

Blüten- und Blumenideen für schöne Sträuße

Blüten- und Blumenideen für schöne Sträuße

Foto: IZB. – Was ist romantischer als ein Sammelsurium feinster Porzellantassen, Gläser und Tiegel gefüllt mit den ersten zarten Frühlingboten wie Narzissen, Schneeglöckchen, Tulpen, Ranunkeln und Schachbrettblumen?

Romantik ist zumindest eine Möglichkeit, der Gegenwart und ihren Zwängen etwas entgegenzusetzen. Die Grundthemen der Romantik sind nämlich Gefühl, Leidenschaft, individuelles Erleben, Sensibilität und Seele. Sie bezeichnet eine kulturgeschichtliche Epoche, die vom Ende des 18. Jahrhunderts bis weit ins 19. Jahrhundert andauerte. Im Vordergrund standen Empfindungen wie Sehnsucht, Mysterium und Geheimnis. Die Romantik glaubte an die Macht des Ahnens, Schauens, der Intuition und pries das Reich der Fantasie, des Traumes und der Naturhaftigkeit. In der Literatur wird die Suche nach der „blauen Blume” in einem Roman von Novalis zum Hauptgegenstand. Sie steht als Symbol für die romantische Sehnsucht nach neuen Bewusstseins- und Erlebnishorizonten…

Weiterlesen

Pflanzentipp: Zwiebelblumen bringen Licht vors Dunkel

Pflanzentipp: Zwiebelblumen bringen Licht vors Dunkel

Zwiebelblumen bringen Licht vors Dunkel. Vor immergrünen Gehölzen mit dunklen Nadeln oder Blättern leuchten die farbenfrohen Blüten der Frühjahrsblüher besonders intensiv. Licht ins Dunkle bringen Zwiebelblumen mit weißen, gelben und orangefarbenen Blüten. Auch Pastelltöne eignen sich. Zwiebelblumen mit dunklen Blüten z.B. in Weinrot oder Blau sollte man hier nicht pflanzen, denn die Farben heben sich von dem dunklen Hintergrund kaum ab. Eine große Auswahl frischer, leuchtender Farbtöne bieten Narzissen, Hyazinthen und Tulpen. Pflanzzeit für diese Frühlingsblüher ist im Herbst. IZB

Die Tulpe: Ein Stück Zeitgeschichte

Die Tulpe: Ein Stück Zeitgeschichte

tulpeFoto: IZB. – Lieblingsmotiv vieler Blumenmaler des 17. und 18. Jahrhunderts: die Tulpe ‘Viceroy’, die während der Tulpomanie zu den teuersten Sorten gehörte.

Zu Beginn des 17. Jahrhunderts machte eine bis dahin in Mitteleuropa kaum bekannte Zwiebelblume von sich reden – die Tulpe. Sie versetzte unzählige Menschen in den Niederlanden in einen Begeisterungstaumel, der heute kaum mehr zu verstehen ist. Doch Tulpenzwiebeln waren damals so rar und kostbar, dass der Handel mit ihnen enorme Gewinne versprach. Sie wurden zu einem Statussymbol, waren gewissermaßen der Maybach der Blumenwelt. Die Tulpe war für die Menschen der damaligen Zeit eine höchst exotische Blume, denn man kannte sie vor dem 16. Jahrhundert weder in Deutschland noch in den Niederlanden. Ganz anders dagegen in der Türkei. Dort wurden Tulpen in riesigen Mengen gepflanzt, sie spielten eine große Rolle in der Kultur des osmanischen Reiches, und in den Palastgärten wurden rauschende Tulpenfeste gefeiert. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts gelangte die Tulpe über Umwege aus der Türkei in die Niederlande, 1593 pflanzte Carolus Clusius die erste Tulpenzwiebel im Botanischen Garten der Universitätsstadt Leiden.

Weiterlesen

Blumenzwiebeln jetzt pflanzen und im Frühling staunen

Blumenzwiebeln jetzt pflanzen und im Frühling staunen

blumenzwiebeln5Foto: IZB. – Große Zwiebeln für kleine Hände: Blumenzwiebeln sind ideal für Kinder, denn sie sind unkompliziert und bieten schnell Erfolgserlebnisse.

Blumenzwiebeln jetzt pflanzen und im Frühling staunen

Im Garten kann man den Wechsel der Jahreszeiten intensiv miterleben und sieht, wie sich die Pflanzen über das Jahr verändern. Das frische Grün während des Blattaustriebs im Frühling, dann die Blüten und im Herbst schließlich bunter Fruchtschmuck, leckereres Obst und Blätter in leuchtendem Goldgelb oder Orangerot – der Garten bietet eine Fülle verschiedener Eindrücke im Laufe eines Jahres. Auch wenn der Herbst das Ende der Gartensaison bedeutet – er ist in gewisser Weise schon der Beginn der nächsten. Die Natur macht keine Pause. Die Vorbereitungen im Herbst tragen zu einen farbenfrohen Start in das kommende Gartenjahr bei, denn ab September kommen die Zwiebeln und Knollen in die Erde, die mit ihren Blüten den kommenden Frühling bunt machen können…

Weiterlesen

Tulpenblüte auf dem Gönninger Friedhof

Tulpenblüte auf dem Gönninger Friedhof

friedhof5Foto: IZB. – Blühende Erinnerung an eine Zeit, als man sich in Gönningen auf den Handel mit Sämereien und Blumenzwiebeln spezialisert hatte – der mit Tulpen- und anderen Blumenzwiebeln bepflanzte Friedhof in Gönningen.

Tulpenblüte auf dem Gönninger Friedhof

Gönningen liegt am Fuße der Schwäbischen Alb unweit von Reutlingen, inmitten einer touristisch reizvollen Landschaft, die mit ihren Höhlen, Bergen, Wiesen und Wäldern zum Spazierengehen und Wandern einlädt. Der Ort hat heute etwa 3000 Einwohner. Dem Reisefieber und Handelsgeist der Gönninger ist es zu verdanken, dass man sich im 19. Jahrhundert auf Sämereien und Blumenzwiebeln spezialisierte. In seiner Blütezeit gab es in Gönningen 244 Samenhändler, darunter viele Frauen, die auf den neu geschaffenen Eisenbahnnetzen unterwegs waren, um ihre Waren auch fern der Heimat an den Haustüren zu verkaufen. Ihre Handelsfreiheit erkämpften sich die Gönninger 1890 mit der Lex Gönningen im Reichstag, die erlaubte, dass die schwäbischen Samenhändler weiterhin mit Sämereien und Blumenzwiebeln auf Reisen gehen durften…

Weiterlesen